Durch hauseigene Schmelze und Gekrätzveraschung deckt Burger den Recycling-Teil des Edelmetallverbundgeschäftes ab.

Edelmetall­recycling
Alles aus einer Hand

Korrekt und transparent
Scheidgut bei Burger

Burger arbeitet sämtliche Scheidgüter auf. Scheidgüter sind alle edelmetallhaltigen Rückstände, die durch Schmelzen homogenisiert werden.

Durch hauseigene Schmelze und Labor bietet Ihnen Burger alle Services aus einer Hand. Unser erfahrenes Team garantiert Ihnen präzise Analysen, transparente und zügige Abrechnung sowie exakte Vergütung. Wir sind Ihr kompetenter und zuverlässiger Partner!

Rufen Sie uns an. Wir lassen Ihr Scheidgut kostenlos und versichert bei Ihnen abholen. Bereits im Vorfeld oder bei Abrechnung entscheiden Sie, wie das Edelmetall verwendet werden soll:

  • Lieferung von Burger-Produkten über Ihr Metallkonto
  • Auslieferung als Barren oder Granulat
  • Verkauf der Edelmetalle an Burger
  • Kostenlose Metallgiros zu anderen Edelmetall-Verarbeitern

Die volle Transparenz im Verarbeitungsprozess - eine der wichtigsten Prämissen Burgers!

Sie sind herzlich eingeladen, uns zu besuchen und Ihre Scheidung oder Ihr Gekrätz in der Schmelze und dem Labor zu begleiten!

Vom Material­eingang bis zur Gutschrift
Der Recycling­prozess Ihres Scheid­gutes

 

01

Ankunft des Scheidgutes

Ein Großteil der Scheidgüter wird per Post angeliefert. Einkommende Scheidgüter werden direkt geprüft, gewogen, bildlich dokumentiert und ins System aufgenommen. Gleichzeitig werden Gewicht und Bestandteile mit dem Lieferschein kontrolliert.

02

Schmelzung

In der Schmelze wird jedes Scheidgut einzeln in einen Schmelztiegel gefüllt und auf mindestens 900°C erhitzt. Bei diesem Prozess homogenisieren sich die Metalle, d.h. sie verteilen sich gleichmäßig. Daraufhin gießt der Schmelzer das flüssige Metall in eine Gussform und kühlt den so entstandenen Barren im Wasserbad ab.

 
 

03

Proben­bohrung und RFA

Um die genaue Analyse durchführen zu können, wird jeweils eine Bohrprobe von der Ober- und der Unterseite des Barrens entnommen. Dies ist notwendig, um die Homogenität des Barrens zu prüfen. Die Bohrspäne werden per Röntgenfluoreszenzanalyse voranalysiert, um die spätere chemische Analyse genau planen zu können.

04

Einwaage der Späne

Für die dokimastische Analyse wird als erster Schritt eine geringe Menge Probespäne in zu Tüten gefalteten Bleifolien eingewogen. Außerdem benötigt die dokimastische Analyse für jede Probe ein Verhältnis von Gold zu Silber von 1 zu 2,5. Den Probespänen wird deshalb das jeweils fehlende Silber in Form von Feinsilber hinzugegeben. Nun wird alles zu einem kleinen Paket gefaltet.

 
 

05

Treib­prozess

Diese Pakete werden auf vorgeglühten Kupellen - ein kleiner Tiegel aus Knochenasche - in einem 1300°C heißen Ofen platziert. In diesem Prozess werden die edlen von den unedlen Metallen getrennt, indem die unedlen aufgrund von Anwesenheit von Blei verdampfen und in die Kupelle aufgesaugt werden. Sehen wir von Platin und Palladium ab, bleibt ein Korn übrig, in dem sich nur noch Gold und Silber befinden. Um die Oberfläche zu vergrößern, werden diese Körner gehämmert und zu kleinen Streifen gewalzt. Zum Schluss werden diese Streifen geglüht und zu kleinen Röllchen zusammengerollt.

06

Lösevorgang des Silbers

Diese entstandenen Röllchen werden in unterschiedlich konzentrierten Säuren gekocht. Hierbei wird das Silber vollständig aus dem Röllchen herausgelöst. Um dies optimal zu gewährleisten, benötigt man das eingangs erwähnte Verhältnis zwischen Gold und Silber. Das verbleibende Röllchen besteht nun nur noch aus reinem Gold.

 
 

07

Auswaage des Feingoldes

Das Feingoldröllchen wird erneut gewogen. Aufgrund des eingewogenen Gewichtes und des Gewichtes des übrig gebliebenen Röllchens lässt sich der Goldgehalt in Gramm pro Kilo berechnen. Daraus ergibt sich der Feingoldgehalt des Kundenbarrens. Dieses Gold wird Ihnen gutgeschrieben. Mit den anderen Edelmetallen wird analog verfahren.